Diese AGB gelten für alle Leistungen der Lecker Consulting UG (haftungsbeschränkt), Muthesiusstr. 6, 12163 Berlin (nachfolgend „wir“), gegenüber gewerblichen Kunden insbesondere aus den Bereichen Eventlocations, Restaurants und Hotels (nachfolgend „Kunde“), im Zusammenhang mit der Erstellung und Betreuung von Werbekampagnen auf den Plattformen von Meta Platforms (Facebook, Instagram).
laufende Optimierung der Kampagnen (Monitoring, A/B‑Tests, Anpassung der Creatives und Zielgruppen),
Verwaltung des Werbebudgets im Meta‑Business‑Manager des Kunden.
Leistungen, die darüber hinausgehen, werden nur nach schriftlicher Vereinbarung erbracht.
3. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt rechtzeitig alle benötigten Informationen, Zugänge zum Meta Business‑Manager sowie Werbemittel bereit und sichert zu, dass deren Inhalte keine Rechte Dritter verletzen und alle gesetzlichen Vorgaben (insbesondere Wettbewerbs‑, Marken‑ und Urheberrecht) eingehalten werden.
Abnahme der Werbemittel: Wir legen dem Kunden sämtliche Creatives zur Freigabe vor. Gibt der Kunde innerhalb von 7 Werktagen nach Bereitstellung kein Feedback, gelten die Werbemittel als genehmigt.
Bereitstellung von Content: Der Kunde stellt erforderliche Fotos, Videos, Logos u. Ä. spätestens 10 Werktage nach unserer Anforderung zur Verfügung. Kommt der Kunde dem nicht nach, verschiebt sich der Kampagnenstart nicht zu unseren Lasten; die monatliche Betreuungspauschale wird damit spätestens 4 Wochen nach Angebotsannahme erstmals fällig.
4. Vergütung & Zahlungsbedingungen
Setup‑Fee: einmalige Vergütung, fällig sofort nach Auftragserteilung / Rechnungserhalt.
Monatliche Betreuungspauschale: fällig jeweils im Voraus zum 1. Werktag eines Monats.
Zahlungsverzug: Gerät der Kunde mit Zahlungen in Verzug, so werden Verzugszinsen sowie eine pauschale Mahngebühr fällig. Wir sind berechtigt, laufende Kampagnen bis zum vollständigen Ausgleich aller offenen Forderungen zu pausieren.
Rechnungen sind binnen 14 Tagen ohne Abzug zahlbar. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
5. Werbebudget
Das Media‑Budget wird grundsätzlich im Werbekonto des Kunden hinterlegt und direkt von Meta Platforms abgerechnet. Wir erhalten hierbei keinen Zugriff auf die Zahlungsmittel des Kunden.
Falls der Einsatz eines eigenen Werbekontos nicht möglich ist (z. B. aufgrund einer Sperrung), wird die Kampagne über unser Agenturkonto geschaltet. In diesem Fall sind die voraussichtlichen Werbekosten jeweils monatlich im Voraus an uns zu zahlen. Zum Monatsende erhält der Kunde eine detaillierte Auslagenübersicht. Für die Abwicklung über unser Agenturkonto fällt eine Servicegebühr von 2 % des eingesetzten Werbebudgets, mindestens jedoch 35 € pro Monat, an.
Zahlungsmittel & Deckungspflicht: Der Kunde verpflichtet sich, in seinem Meta-Werbekonto jederzeit ein gültiges und ausreichend gedecktes Zahlungsmittel zu hinterlegen. Schlägt eine Abbuchung von Meta (z. B. wegen abgelaufener Kreditkarte oder mangelnder Kontodeckung) fehl, pausiert Meta die Kampagnen in der Regel automatisch. Wir können während dieser Zeit keine Optimierungsleistungen vornehmen, bis der Kunde ein gültiges Zahlungsmittel hinterlegt hat. Die monatliche Betreuungspauschale bleibt hiervon unberührt.
6. Laufzeit & Kündigung
Die Laufzeit des Betreuungsvertrags wird im jeweiligen Angebot festgelegt. Nach Ablauf der vereinbarten Erstlaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch jeweils um einen weiteren Monat.
Kündigungen sind mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende in Textform (§ 126b BGB, z. B. E‑Mail, WhatsApp‑Textnachricht oder Brief) möglich und werden zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats wirksam. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
7. Reporting
Wir stellen dem Kunden monatlich eine Auswertung der wichtigsten Leistungskennzahlen (z. B. Reichweite, Klicks, Conversions) zur Verfügung.
8. Nutzungsrechte
An sämtlichen von uns erstellten Creatives erhält der Kunde ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für Werbemaßnahmen auf den Plattformen von Meta Platforms. Eine weitergehende Nutzung oder Bearbeitung bedarf unserer vorherigen Zustimmung.
9. Haftung
Wir haften bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit unbeschränkt. Bei leichter Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Die Haftung für entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen. Unberührt bleiben Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Ausfall von Meta-Plattformen / Höhere Gewalt: Wir haften nicht für Ausfälle, Störungen oder Einschränkungen der Dienste von Meta Platforms (z. B. Server‑Downtime, Werbekonto‑Sperrungen, Systemfehler) oder für sonstige Ereignisse höherer Gewalt, die außerhalb unseres Einflussbereichs liegen. Verzögerungen oder Unterbrechungen dieser Art verlängern nicht die Vertragslaufzeit; bereits gezahlte Vergütungen gelten als für die Bereitstellung unserer Leistungen verdient. Wir werden den Kunden jedoch unverzüglich informieren und – soweit möglich – geeignete Maßnahmen zur Schadensminderung ergreifen.
10. Vertraulichkeit & Datenschutz
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen geheim zu halten. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutz‑Grundverordnung (DSGVO). Eine gesonderte Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV) wird auf Wunsch bereitgestellt.
11. Sondervereinbarungen & Textform
Individuelle Vereinbarungen (z. B. Regelungen im Angebot oder per E‑Mail) haben Vorrang vor diesen AGB, wenn sie von beiden Parteien zumindest in Textform (§ 126b BGB) bestätigt werden.
Vertragsschluss (Angebotsannahme): Ein Angebot gilt als angenommen, sobald der Kunde dies in Textform (E‑Mail, WhatsApp‑Textnachricht oder unterschriebene PDF/Brief) bestätigt oder eine (Teil‑)Zahlung der vereinbarten Vergütung leistet.
Kündigung & sonstige Erklärungen: Für Kündigungen oder sonstige rechtsgeschäftliche Erklärungen genügt die Textform. Sprachnachrichten oder telefonische Mitteilungen erfüllen die Textform nicht.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN‑Kaufrechts. Gerichtsstand für Kaufleute ist Berlin. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt. Anstelle der unwirksamen Klausel tritt die gesetzliche Regelung (§§ 305 ff. BGB).